Klaus Wolschner               Texte zur Geschichte und Theorie von Medien & Gesellschaft

www.medien-gesellschaft.de


Links zu den Abschnitten

I
Medien-
Geschichte

Am Anfang war Musik -
über die Ursprünge von Sprache und Musik

 2009

In den Frühzeiten des Lebens war unsere Erde kein stiller Planet. Es gab das Rauschen des Wassers und des Windes, aber die ersten Lebewesen waren taub und stumm. Viele der heute lebenden Tierarten, auch die aus dem Wasser an Land gekrochenen Insekten und Wirbellose, kommen ohne Gehör und Stimme aus. Die Verständigung erfolgt durch optische Signale, Berührungen, Duftstoffe – Trommelsignale werden mit den Beinen „gehört“.
Die meisten Tier-Arten kommunizieren mit Tönen. Man denke nur an die Warnrufe der Vögel oder der Affen. Das Tier-Gehirn selektiert aus dem „Rauschen“ der Natur die spezifischen Klang-Geräusche, die „Sinn“ machen und als akustische Symbole verknüpft werden mit handlungsrelevanten Informationen.

Wie ist Sprache entstanden? Wie das Hören? Wie Verständigung durch Sprache und Hören?

„Singing Neandertals“

Der Mensch hat zwei lautliche Kommunikationssysteme entwickelt: Musik und Sprache. Beide haben Regeln für die passenden Kombinationen der Wörter oder Töne. Aber im Gegensatz zur Sprache transportiert Musik nicht symbolische, sondern überwiegend emotionale Inhalte, die nicht in Einzelelementen, sondern als Ganzes wahrgenommen werden. Es ist fast unmöglich, Musik mit Worten zu beschreiben: Für das, was sie vermittelt, gibt es keine angemessenen Worte. Und während man eine Sprache in eine andere übersetzen kann, ist es unmöglich, eine Musik in eine andere zu übertragen. Die Wissenschaftler sehen dies als Indiz dafür, dass Musik älter sein muss als Sprache.

Wenn Musik und Gesang evolutionsbiologisch älter sind als Sprache – welchen Sinn sollte das haben? Waren sie zu Beginn unserer Stammesgeschichte nicht völlig nutzlos? Was soll es für einen Sinn haben, dass unser Sprechapparat ein Tonspektrum von drei Oktaven hervorbringt, obwohl wir zum Sprechen nur einen kleinen Teil davon benötigen?
Evolutionsbiologen suchen die Antwort auf solche Fragen in Überlebens- und Fortpflanzungs-Vorteilen: Der englische Prähistoriker Steven Mithen hat die kommunikativen und sozialen Möglichkeiten des Frühmenschen unter dem Titel „The Singing Neanderthals“ beschrieben. Mithen geht davon aus, dass sich die Neandertaler mit einer „musilanguage“ verständigt haben – einem melodischen vorsprachlichen Kommunikationssystem, das ebenfalls als Motor des Gehirnwachstums wirkte. Mit ihrer den Lauten großer Affenarten ähnlichen „Musiksprache“ konnten sie zwar die jeweils auftretenden Probleme lösen, aber die Lösungen nicht auf andere Bereiche übertragen – dazu fehlte ihnen die Intelligenz des eloquenten Homo sapiens, der die singenden (und jodelnden?) Neandertaler schließlich verdrängt hat.
Aber Musik war wohl auch sozialer Kitt: Gruppengesang als Ersatz für das gesellige gegenseitige Kraulen und Lausen, das in den immer größer werdenden Stammesgemeinschaften den Zusammenhalt nicht mehr leisten konnte. Durch eine flexible, nicht auf instinktive Verhaltensmuster festgelegte soziale Organisationsform der Gruppe konnte der Homo sapiens erfolgreich mit Tieren konkurrierenden - sowohl hinsichtlich des Jagderfolges wie in Bezug auf den Schutz der Gruppenmitglieder. Diese Fähigkeit zur sozialen Organisation ist für die Evolutionsgeschichte früher anzusetzen als der intelligente Werkzeuggebrauch, und Musik hatte dabei eine zentrale Bedeutung“, erklärt der Musikwissenschaftler Eckart Altenmüller.  Bei Grabungsfunden in den Höhlen der Schwäbischen Alb sind Bruchstücke einer aus Geierknochen geschnitzten Flöte gefunden worden – ihr Alter wurde mit rund 40.000 Jahre, geschätzt. Das ist ein Hinweis auf frühe Kulturtechniken der Musik.

Ritualakustik

Das chorische Singen, Rufen und Schreien hat schon die archaischen Opferrituale emotional geprägt. Kollektives Schreien gehörte zum Ritual, das hat Walter Burkert am zum Beispiel der Epen Homers so beschrieben: Der Stier wurde zum Opferstein, dem Altar, geführt. Gerstenkörner wurden von allen Seiten auf den Stier geworfen, eine symbolische Steinigung. In dem Korb lag unter den Gerstenkörnern das Messer verborgen, mit dem der Priester das Tier töten sollte - „die anwesenden Frauen schreien auf, schrill und laut: ob Schreck, ob Triumph, ob beides zugleich, der ‚griechische Brauch des Opferschreis’ markiert den emotionellen Höhepunkt des Vorgangs, indem er das Todesröcheln übertönt.“ (nach Walter Burkert, Homo Necans)
Man darf unterstellen, dass solche chorischen Schreie auch bei den Menschenopfern die Todesschreie übertönen sollten. Das feierliche Blasen des Horns, das bis heute religiösen und auch profanen Feiern im entscheidenden Moment ihren heiligen, hoheitlichen Ton verleiht, ist ein steinzeitliches Ritual – das Horn ist die Trophäe der Jagd. Die ältesten Musikinstrumente sind aus den Resten von Schlachtopfern gefertigt: Flöten aus Knochen, Trommeln aus Fell, Hörner aus Hörnern, Saiten aus Darm. Die archaische Musik war auch „Opferbegleitmusik, klangliche Modellierung der Erregung, die der Opfervollzug mit sich bringt“. (Türcke) Die Ritualakustik diente dazu, sich „einzustimmen“ auf den Vollzug des Opfers und sich damit gleichzeitig auf die Gemeinschaft einzuschwören. Das „Kriegsgeschrei“ ist in diesem Sinne eine frühe profanisierte Opfer-Musik.
Trotz ihres „primitiven Grundmusters“, so Türcke, führen Rap- und Techno-Musik „an die Kraftquellen der Musik“. Die emotionale Stärke des modernen Rap liegt wie die ältester musikalischer Impulse in der „Überführung physischer Gewalt in Klanggewalt. Statt Faustschlägen Perkussionsschläge, aggressiv hervorgestoßene musikalisierte Texte, ein rhythmisch ebenso einseitiger Sprechgesang wie der gregorianische melodisch einseitig war.“ Und Techno wäre dann „eine Art musikalischer Herzschrittmacher, der mit einer bestimmten Pulsfrequenz in einen Erregungszustand zu versetzen vermag“.

Ohne Sprachmelodie keine Spracherkennung

Musik dient der Kommunikation - vielen alte Kulturen bezeichnen Sprache und Musik mit dem demselben Wort. Ohne die Sprachmelodie, so die Gehirnforscherin Angela Friederici, wäre Sprachwahrnehmung kaum vorstellbar.
Lautmalerei gehört zu allen rituellen Aktivitäten. Charles Darwin hatte beobachtet, wie das Zwitschern der Vögel der Brautwerbung dient und daraus auf die Funktion von Musik für den Menschen geschlossen.
Musik festigt durch ihr Unisono den Gruppenzusammenhalt. Schon bei den Wiesenheuschrecken synchronisieren sich die Männchen, um von den Weibchen besser gehört zu werden. Gänse stimmen sich durch ihr Schnattern aufeinander ein, bevor sie im Schwarm gleichzeitig abheben. Bienen schwingen sich auf einen Ton ein, bevor sich los-schwärmen. Ameisen in Sumatra zischen bei Bedrohung im Chor wie ein einziges großes Tier. Baumfrösche synchronisieren ihre Rufe, um es den räuberischen Fledermäusen zu erschweren, einzelne Frösche zu orten. Sicherlich haben auch die Menschen beim gemeinsamen Jagen Tierstimmen imitiert.
Arbeitsgesänge, Kriegs- und Marschlieder gehören in der Menschheits-Geschichte zu den elementaren Mitteln, um sich als Gruppe einzustimmen. Lieder gehören zu geselligen Festen wie zur Fankultur beim Fußball. Zu der Musik gehört das Gleichschwingen des Körpers - gemeinsames Mitwippen, Mitklatschen, Mittanzen.

Der Vorrang der Musik zeigt sich auch bei Säuglingen – sie achten mehr auf den Singsang der Sprachmelodie als auf die Konsonanten der Worte. Die hohen Töne des „Mutterisch“ ziehen erhöhte Aufmerksamkeit auf sich. Zwei bis drei Monate alte Säuglinge beginnen dann, rhythmische Unterscheidungen zu erkennen. Die Sprachmelodie verkündet dem Kleinkind emotionale Botschaften: Es kann atemlose, hektische Schmerzens- und Hungerschreie durchaus unterscheiden von den ruhigen, harmonischen Melodien, mit denen sich Geborgenheit und Glück kommuniziert.

Das Gehirn hat in der linken Hemisphäre zwei Sprachzentren ausgebildet hat – aber kein lokalisierbares Musikzentrum: Wenn wir Musik hören oder spielen, sind etliche weitverzweigte Areale aktiv – auch solche, die sich normalerweise mit anderen geistigen Aufgaben befassen. Manfred Spitzer: „Zu den faszinierendsten Ergebnissen der Hirnforschung ... zählt die Entdeckung, dass das Gehirn auf spezifische und häufige Aufgaben, wie sie beim Musizieren vorkommen, sogar mit strukturellen Änderungen reagiert“. Insbesondere ist bei allen Musikern der „Vordere Balken” vergrößert, der die Großhirnhälften verbindet und u. a. für die Koordination beider Hände zuständig ist. 

Auch Sprache ist eine Hochleistung, an der das ganze Gehirn mit parallelen Netzwerken arbeitet. Innerhalb von weniger als 200 Millisekunden werden dann Aspekte der Sprachmelodie in der rechten Hirnhemisphäre verarbeitet. Parallel dazu wird die Syntax, also die Grammatik des Satzes, in der linken Hirnhemisphäre, im Broca-Areal analysiert. Richtig kompliziert wird es jedoch, wenn es darum geht, den Sinn der Worte zu erfassen. Denn ihre Semantik setzt sich aus vielen Bedeutungsebenen, Erinnerungen und Emotionen zusammen. 

Das Broca-Areal reagiert mit einer gesteigerten Aktivität, wenn ein grammatischer Fehler auftaucht. Die Reaktion erfolgt so schnell, dass es scheint, als würde das Gehirn eine Erwartungshaltung haben. Das geschieht auch, wenn die Testpersonen aufgefordert wurden, nicht auf die Grammatik zu achten. 

Italienische Wissenschaftler haben neugeborenen Kindern Sprache von einem Tonband vorgespielt. Daraufhin stieg die Durchblutung ihrer linken Hirnareale. Spielte man das Tonband rückwärts, passierte nichts. Der gleiche Effekt war auch bei Erwachsenen zu beobachten, wenn sie eine unbekannte Sprache hörten. Fazit: Das Gehirn scheint Sprache  automatisch zu erkennen, während rückwärts abgespielte Sätze nur als Geräusch wahrgenommen werden.

Sprache als Wortkraulen

Warum sind wir nicht so stumm geblieben wie die Menschenaffen? Der Anthropologe Robin Dunbar hat Mitte der 1990-er Jahre seine Theorie von den evolutionären Ursprüngen der Sprache so zusammengefasst: „Sprache war ursprünglich nicht mehr und nicht weniger als mündliches Lausen.“ Dunbar hatte nach einer Erklärung für das rapide Hirnwachstum früher Menschenarten gesucht. Weder neue Werkzeugtechniken noch die Ernährung schienen ihm als Auslöser plausibel. „Die eigentliche Herausforderung für das Gehirn eines Primaten liegt in seiner sozialen Intelligenz“, meint Dunbar.

    Diese Theorie ersetzt die unbefriedigende Hypothese, Sprache sei als Werkzeug der Informationsweitergabe entstanden. Was soll es für einen Vorteil bringen, wenn jemandem mit einfachsten Worten die Herstellung eines Faustkeils zu erklären versucht, wenn er ebenso gut zuschauen könnte? Erst in der frühen Neuzeit begannen die Menschen, die handwerklichen Künste präzise und auch für Nicht-Eingeweihte verständlich zu beschreiben - und stellten fest, dass die mundartlichen Dialekte dazu nicht ausreichten. Nur unter Zuhilfenahme lateinischer Fachausdrücke konnte das gelingen. Noch in der frühen Neuzeit wurden die handwerklichen Fähigkeiten durch Zuschauen weitergegeben, nicht durch schriftsprachliche Fixierung. Diese „nützliche“ Funktion der Sprache erweist sich offenbar erst dann als nützlich, wenn sie ausgereift ist und der Kommunikation komplexer Gesellschaften dient. Die Anfänge lassen sich so nicht erklären.

Evolution der Sprache

Der britische Anthropologe Steven Mithen glaubt, es habe ein kontinuierlicher Wandel von tierischer zu menschlicher Kommunikation stattgefunden. Das „Missing Link” sieht er in der Musik: Singen und Tanzen habe schon die Vorfahren von Homo sapiens zusammengeschweißt und die Gemeinschaft auf die nächste Jagd eingestimmt, schreibt Mithen in seinem 2004 erschienenen Buch „The Singing Neanderthals”.

Dunbar fand bei seiner Primatenforschung heraus: Das Gehirnvolumen einer Primatenart ist umso größer, je mehr Artgenossen in einer Gruppe durchschnittlich zusammen leben - vermutlich eine evolutionsgeschichtliche Reaktion auf den Zuwachs an sozialen Beziehungen, die es zu überblicken gilt. Als Australopithecus und Homo habilis begannen, mehr Zeit in der offenen Savanne zu verbringen, suchten sie vermutlich Schutz in zunehmend größeren Gruppen. Aber der „Kitt”, der eine Gruppe zusammenhält - das gegenseitige Lausen -, wird umso zeitaufwändiger, je mehr Mitglieder der Sozialverband zählt. Homo erectus, der (wie Dunbar aus der Gehirngröße berechnete) in riesigen Gruppen von rund 100 Individuen gelebt haben dürfte, wären bei einer gegenseitigen Fellpflege zeitlich überfordert gewesen. Die erfolgreichen Jäger, der sich über die halbe Welt ausbreiteten, haben eine effektivere Methode entwickelt, so Dunbar, eben das „vocal grooming“ – verbales Lausen und Kraulen, Wortkraulen. „So konnten mehrere Artgenossen auf einen Schlag umsorgt werden“, erklärt der Forscher. „Die Hände waren frei, um gleichzeitig andere Tätigkeiten auszuführen. Und schließlich war es sogar möglich, sich über Dinge auszutauschen, die nicht unmittelbar präsent waren.“

„Protosprache“

Die Linguistin Alison Wray geht davon aus, dass es einen Sprachvorläufer gegeben haben muss, sie nennt das „Protosprache“: Einzelne Ausdrücke standen für jeweils ganze Sachverhalte („Lass uns jagen!”, „Gib mir ein Stück Fleisch!”). Als die Menschen begannen, ähnlich klingende Lautketten zu verallgemeinern, entstanden variable Satzbaumuster („gib X ein Y”), die nur noch mit Wörtern gefüllt werden mussten – eben die Anfänge einer Grammatik.

Tiere kennen differenzierte Warnrufe, sogar Gesänge – was ihnen fehlt, ist die Syntax, Grammatik, Objektbenennung. Der Kopfbau eines Primaten, bei dem der Kehlkopf oben im Rachen liegt, erlaubt kein Sprechen. Erst der Kopf des Neandertalers ähnelt in dieser Hinsicht dem des modernen Menschen. Aber der Neandertaler konnte die Zunge nicht in den oberen Mundraum bewegen – das erschwert die Vokale a, i, u. Vermutlich verfügte er über wenige Sprechlaute – so, als wenn wir das Kinn auf die Brust legen – die Laute waren vernuschelt, nasal.  Für die Äußerungen des „Wortkraulens“, die der Gruppenfestigung dienten wie das körperliche Lausen, Kraulen oder das Singen, reichte das. 

1996 machte der Hirnforscher Giacomo Rizzolatti von der Universität Parma eine Entdeckung, die die Theorie der Sprachentwicklung revolutionieren könnte: Spezielle Nervenzellen in der Großhirnrinde eines Makaken, die sich rühren, wenn der Affe nach einer Erdnuss griff, wurden überraschenderweise  auch dann angeregt, wenn das Tier die Greifbewegung eines anderen Makaken lediglich beobachtete. Mit Hilfe dieser „Spiegelneurone” könnte der Affe verstehen, was sein Gegenüber vorhat. Denn der Anblick löst bei ihm intern die gleichen Hirnreaktionen aus, als wäre er selbst gerade damit beschäftigt.
Auch die Wahrnehmung von Lauten und die Erzeugung von Lauten passiert mit Spiegelneuronen. Evolutionsbiologen gehen heute davon aus, dass mit der Zeit eine Lautsprache die ursprünglich dominanten Handzeichen verdrängt hat.
Eines der überzeugendsten Argumente hierfür fand sich in der Anatomie von Affen- und Menschengehirn. Die beim Affen F5 genannte Region, welche Spiegelneurone enthält, entspricht in unserem Gehirn einem Teil des Brocazentrums, das für die Sprachproduktion verantwortlich zeichnet. „Das war ein echter Durchbruch“, erinnert sich Corballis. „Auch die gesprochene Sprache von heute ist demzufolge fundamental gestisch.“

Durch Schrift wird Sprache ein abstraktes Kommunikationsmittel. Sprachmelodie und Tonfall, mimischer Ausdruck und Gebärde sind drei entscheidende Attribute der gesprochenen Sprache (Mundart). Erst sie vermitteln unmissverständlich und eindeutig das Gesagte. Ein Beispiel: „Du gehst nach Hause“ kann je nach Tonfall Frage, Befehl oder Feststellung sein – dazu lassen Mimik, Haltung und Gestik den Satz anzweifeln, unterstreichen, bagatellisieren oder dramatisieren.

    siehe auch: Die orale Sprach-Kultur der Pirahá   MG-Link


    weiterführende Literatur:
    Stephen Mithen, The Singing Neanderthals. (2006)
    Jan Dönges, Mensch, du alte Plaudertasche, Geist und Gehirn (Zeitschrift, 9’2008)
        http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/963209
    Robin Dunbar, Klatsch und Tratsch. Wie der Mensch zur Sprache fand (1998)
    Eckart Altenmüller, Musik – die Sprache der Gefühle?
       
    Neurobiologische Grundlagen emotionaler Musikwahrnehmungen
        in: Ralf Schnell (Hg), Wahrnehmung Kognition Ästhetik, Bielefeld 2005, S.139-156
    Christoph Türcke, Zurück zum Geräusch. Die sakrale Hypothek der Musik  (Merkur 6/2001)